Personalpronomina im Genitiv („Ich gedenke ihrer.“) erinnern stark an Possessivpronomina
(„ihr Tod“), sollten jedoch nicht mit diesen verwechselt werden.
Erstere werden im heutigen Deutsch, vor allem in der gesprochenen
Sprache, immer seltener verwendet. So wird zum Beispiel „Ich schäme mich
deiner.“ durch die Präpositionalformulierung „Ich schäme mich für
dich.“ ersetzt.
Das unbestimmte 'man' für die 3. Person Singular wird im Deutschen als Indefinitpronomen bezeichnet.
Systematische Anmerkung
Die Kategorie des Personalpronomens ist in sprachwissenschaftlicher
Hinsicht funktional uneinheitlich zusammengesetzt: Erste und zweite
Person (ich, du) sind deiktisch (Zeigewörter) und beziehen sich auf die Sprecher- oder Hörerrolle. Die dritte Person dagegen (er/sie/es) führt einen Bezug thematisch fort, auf den der Hörer/Leser schon orientiert ist (die Frau → sie) und ist eine Anapher, daher ist sie auch genusdifferenziert. Es wurde vorgeschlagen, auf die Kategorie „Personalpronomen“ zugunsten von Persondeixis und Anapher zu verzichten.
Ein alternativer Vorschlag ist die Scheidung in
„Kommunikanten-Pronomen“ für die erste und zweite Person und
„anaphorische Personalpronomen“ für die dritte Person.
Sonderstellung des Pronomens „es“
Steht das "es" im Akkusativ, kann es im Gegensatz zum "ihn" oder "sie" nie vor dem finiten Verb stehen: „Ihn meine ich.“, „Sie meine ich.“, aber nicht *„Es meine ich.“ (richtig: „Das meine ich.“).
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